Homepage
Wasserionisierung
- Zusammenfassung
- Historie der Wasserionisierung
- Selbstbau-Elektrolysegerät
- Gebrauchsanleitung für Elektrolysegerät
- Subj. Wirksamkeitsanzeichen
- Wasserstoffherstellung im Elektrolysegerät
- Vorteile des Elektrolysegeräts
- Leistungsvergleich mit Enagic-SD501 und LeveLuk K8
Anwendungen für basisches + saures Wasser
- Basisches H2-Katholyt
- Wasserstoffgas im H2-Katholyt
- H2-Katholyt-Gesundheitswirkungen
- Wasserstoffgas-Gesundheitswirkungen
- Saures Anolyt
- Anwendungen von Katholyt und Anolyt
- Kombi-Anwendung für Hygiene, Haushalt, Landwirtschaft
- Kombi-Anwendung für Wellness, Gesundheit
Vertiefende, technische Infos
- Wasserionisierer-Funktionsweise
- Was bedeuten pH- und ORP-Werte?
- pH- und ORP-Werte guter Wasserionisierer
- Warum vernichtet Anolyt-Chlordioxid nur schädliche Mikroben (Bakterien, Viren, Pilze)?
- Chlordioxidwirkung in A-CDL wie in CDL?
Säure-Basen-Milieu
- FAQs Säure-Basen-Milieu
- Basische Speisen/Getränke
- Saure Speisen/Getränke
- Säurebildende Speisen/Getränke
- Rascher pH-Ausgleich
Säuren-Basen-Gleichgewichtsverschiebung
Säuremilieu und Mikrobenentwicklung
- Entstehung von Lebens-Urbausteine
- Mikrobenentwicklung je nach Körpermilieu (Pleomorphismus)
- Mikroben in basischem oder saurem Körpermilieu
Anolyt - Selbstherstellung & Anwendungstipps
Desinfektionsmittel gegen Viren, Bakterien, Pilze
Voraussetzung zur gleichzeitigen Herstellung von Wasserstoffwasser (H2-Wasser) und Anolyt ist Elektrolyse mit dem Selbstbau-Elektrolysegerät:
Exakte Bauanleitung und viele Anwendungsmöglichkeiten werden ausführlich beschrieben in der Buchneuerscheinung (7/2023) von Gerd Gutemann: „Elektrolysegerät selbst herstellen": Paperback, 208 Seiten, 16,99 €, ISBN-13: 9783757812294, Verlag: Books on Demand, Erscheinungsdatum: 14.07.2023; Bestelladresse mit Leseprobe: https://www.bod.de/buchshop/Elektrolysegerät-selbst-herstellen-gerd-gutemann-9783757812294 oder über den Buchhandel.
![]()
Inhaltsübersicht:
Zusammenfassung
Allgemeines
- Synonyme für ionisiertes saures Anolyt-Wasser
Herstellung von Anolyt
- Wie riecht, schmeckt und sieht Anolyt aus?
- Wie wirkt Chlor auf Krankheitserreger?
Welche antibiotischen Substanzen wirken im sauren Anolytwasser?
- Unterschied zu anderen Antibiotika
Messung der pH-Konzentration
Anwendungshinweise
Lokale äußere und innere Anwendungen
In welcher Dosierung Anolyt oral anwenden?
Schichtweise Wirkung der Oxidation durch Anolyt
Allgemeine Anwendungsegeln bei Viren, Bakterien, Pilzen, Metallen, Giften
- Wasserentkeimung
- Untersuchungsergebnisse zur Entkeimungswirkung
Optimale Kombination von saurem Anolytwasser und basischem Wasserstoffgaswasser
Entgiftungs-, Ausscheidungs- und Heilreaktionen
Welche Ergänzungsmaßnahmen sind empfehlenswert?
Haltbarkeit, Aufbewahrung, Entsorgung
- Gefäße zur Aufbewahrung
- Haltbarkeit des fertigen Anolyt
- Neutrale, umweltfreundliche Zerfallsprodukte von Anolyt
Anolyt-Anwendungen je nach pH-Konzentration
Desinfektions-Anwendungsbeispiele
- Haltbarkeitsverlängerung von Lebensmitteln
- Viehbestand, Tiermedizin
- Landwirtschaft und Gartenbau
- Industrielle Zwecke
- Additiv für Farben, Treibstoff, Schmiermittel
Anhang
Beispiele für rasche Anolytherstellung mit Mineralien
- 1 g unraff. Meersalz in 1 Liter Elektrolysewasser
- 2 g Tafelsalz in 1 Liter Elektrolysewasser
5 ml Magnesiumöl (31%iges Magnesiumchlorid) in 1 Liter Elektrolysewasser
- 10 ml Magnesiumöl (31%iges Magnesiumchlorid) in 1 Liter Elektrolysewasser
Zusammenfassung Das durch Zweikammer-Elektrolyse mit Ionentrennmembran erzeugte Anolytwasser wirkt vor allem desinfizierend. Diesbezüglich ähneln die Wirkungen denen vn Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) und von Chlordioxidlösung (CDL).
Sie unterscheiden sich aber voneinander in folgenden Aspekten: Verwendung unterschiedlicher Chemikalien und Verfahrensmethoden.
Erforderliche Geräte:
- Anolyt ist leicht, rasch und preiswert mit naturbelassenem Meersalz (NaCl) oder 27%iger Sole oder mit Magnesiumchlorid herstellbar.
- Anolyt-Chlordioxid wird durch Elektrolyse mit Natriumchlorit (NaClO2) leicht, rasch und preiswert hergestellt.
- Chlordioxidlösung (CDL) wird aus Natriumchlorit (NaClO2 und Säure, z.B. Schwefelsäure, Zitronensäure, Milchsäure, Essigessenz u.a. mit verschiedenen Verfahren mit oder ohne Elektrolyse hergestellt.
Diese chlorhaltigen Wasserarten unterscheiden sich hinsichtlich der Herstellungsdauer:
- für Anolyt und Anolyt-Chlordioxid: ein Zweikammer-Elektrolysegerät (diy- oder kommerziell) für Anolyt und Anolyt-Chlordioxid-Herstellung
- für CDL: Gläser für Reaktionskammer und CDL-Entstehung nach der Gurkenglas-, Glasslock-Methode oder mit Luftumwälzpumpe (Loop-Verfahren)
Hinsichtlich innerer und äußerer Anwendung:
- Anolyt ist im diy-Zweikammer-Elektrolysegerät in wenigen Minuten in beliebiger Konzentration herstellbar.
- Anolyt-Chlordioxid ist im diy-Zweikammer-Elektrolysegerät in wenigen Minuten oder mit einem kommerziellen Elektrolysegenerator in einigen Stunden herstellbar.
- Chlordioxidlösung (CDL) dauert 12-36 Stunden nach der Gurkenglas- oder Glasslock-Methode; mit dem Loop-Pumpen-Verfahren benötigt man nur wenige Minuten.
- Anolyt wird vorzugweise äußerlich angewendet, innere Anwendung ist eher mit Vorsicht bzw. für Notfälle anzuwenden.
- Anolyt-Chlordioxid sollte nur äußerlich verwendet werden. Es kann als saures Ausgangsprodukt durch ein zusätzlich erfolgendes Loop-(Pump)Verfahren in ph-neutrales CDL umgewandelt werden und ist dann als CDL innerlich und äußerlich anwendbar.
- Chlordioxidlösung (CDL) kann in breitem Umfang für innere und äußere Zwecke verwendet werden. Es ist für innere Desinfektionszwecke das beste und risikoärmste dieser chlorhaltigen Mittel.
Synonyme für ionisiertes saures Anolyt-Wasser Es gibt für ionisiertes, saures Anolyt eine Reihe anderer gleichsinniger Begriffe: saures OxidWasser, totes Wasser, tötendes Wasser, Sauerwasser etc.
Schon aus diesen Bezeichnungen kann man den Haupteinsatzzweck von saurem Anolyt ersehen: Keimtötung und Desinfektion.
Im Anolyt sind die vier stärksten Oxidantien enthalten: Ozon (O3), Wasserstoffperoxid (H2O2), Sauerstoff (O2) und hauptsächlich Chlordioxid (ClO2).
Herstellung von Anolyt Ein einfaches, robustes, zuverlässig wirkendes und hocheffizientes Elektrolysegerät kann man in ca. 2 Stunden selbst herstellen, benötigt dafür nur handelsübliche Behälter und wenige Werkzeuge. Die geringen Anschaffungskosten von ca. 20-35 € mit Edelstahlelektroden oder ca. 70-80 € mit Titan-MMO-Elektroden lohnen sich.
Anleitung für einen Selbstbau-Elektrolysegerät: (www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/wasserionisierer-diy.htm)
In diesem Gerät mit zwei Kammern, die durch eine ionendurchlässige Membrane getrennt sind, wird Anolyt-Wasser mit etwas Salz oder (besser, verträglicher und therapeutisch wertvoller) Magnesiumchlorid eingefüllt. (www.vitaswing.de/gesund/magnesium/magnesiumchlorid.htm
In dessen zwei Kammern wird gleichzeitig in der Kathodenkammer das basische Katholyt und in der Anolytkammer das saure Anolyt hergestellt.
Durch den Elektrolyseprozess werden die basischen und sauren Mineralionen im Elektrolyse-Wasser getrennt. In der kleineren Anolytkammer (350 ml) sammeln sich an der Plus-Elektrode die sauren Ionen. Dieses saure Wasser (= Anolyt) enthält hauptsächlich Chlorbestandteile, aber anfangs auch die noch stärker oxidierenden Gase Ozon, Wasserstoffperoxid und Sauerstoff. Diese letzten drei erwähnten sehr flüchtigen Gase verlassen schon innerhalb von Minuten oder Stunden das Anolytwasser. Was dann darin übrig bleibt, ist im Wesentlichen eine stark desinfizierende, entkeimende Chlorlösung.
Je nach der Menge des beigefügten Salzes oder Magnesiumchlorids erfolgt die Chlorbildung im Anolyt sehr rasch. Sie geht einher mit tiefer werdendem pH-Wert. Schon nach 1-2 Minuten sind z.B. je nach Salz- oder MgCl2-Konzentration im Anolyt starke Desinfektionslösungen bei pH 5.5 bis 3.5 möglich. (s. Beispiele im Anhang)
In den folgenden Ausführungen beschränke ich mich auf die Herstellung mit naturbelassenem, sonnengetrockneten, unraffiniertem Meersalz aus Tavira-Saline in Portugal (NaCl bzw. 27% Sole daraus) und Magnesiumchlorid (MgCl2).
Wie riecht, schmeckt und sieht Anolyt aus? Die Anolytlösung ist in schwacher Ausprägung eine farblose, klare Flüssigkeit. Mit zunehmender Chlorbildung und abnehmendem pH-Wert wird die Flüssigkeit leicht grüngelb.
Die aus dem Anolyt aufsteigenden Gase von Chlorverbindungen, Sauerstoff, Wasserstoffperoxid und Ozon riechen anfangs nach Chlor und Ozon.
Bei sehr tiefem pH-Wert ist der ausgegaste Chlor-Ozon-Geruch stechend-scharf. Diese Gase sollten nicht eingeatmet werden, weil sie die Nasenschleimhaut strapazieren und in größerer Dosis für die Atemwege giftig sind.
Erfreulich ist jedoch, dass die Anolytlösung selbst bei extrem niederem pH-Wert (z.B. um 2.5 - 2,0) kaum halb so sauer wie frischer Zitronensaft schmeckt. Vom Chlor ist bei der Einnahme umso weniger zu schmecken, je tiefer der pH-Wert wird.
Die Furcht, stark saures Anolyt könnte die Schleimhäute reizen oder gar schädigen, ist unbegründet, denn elektrolytisch hergestelltes Anolyt ist extrem schwach gepuffert und daher nicht vergleichbar mit stark gepufferten Säuren, wie z.B. Salzsäure. Daher kann selbst sehr saures Anolyt innerlich in sehr kleinen Dosen und äußerlich angewendet werden.
Der einst sehr bekannte Arzt Dr. Manfred Curry, der sehr viel Erfahrungen mit der Anwendung von Anolyt und Katholyt hatte, behandelte Patienten in seiner Klinik mit pH-Stärken bis pH 1,7!! Bei stark gepufferten Säuren oder auch Basen wäre eine solche pH-Konzentration tödlich gewesen!
Hier zeigt sich ein Unterschied zu CDL: Wenn 0,3%iges CDL auf Haut und Schleimhaut gelangt, wird dies als kritisch betrachtet und sollte daher sofort mit Wasser abgewaschen werden. Wenn dagegen A-CDL auf Haut oder Schleimhaut gelangt, gibt es selbst bei pH 1,7 wegen der geringen Pufferung noch keinerlei Verätzungen oder bekannte Schäden!
Wie wirkt Chlor auf Krankheitserreger? Je nachdem, welche chlorhaltigen MIttel dem Elektrolysewasser zugesetzt werden, entstehen während der Elektrolyse verschiedene chlorhaltige Produkte, z.B. Anolyt und Anolyt-Chlordioxid. Gemeinsam ist ihnen eine stark desinfizierende Wirkung. Daher können sie äußerlich verwendet werden, z.B.
- zur Desinfektion von Händen und Füßen: www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Desinfektion von Händen und Füßen
- zur Schädlingsbekämpfung bei Blattlaus und anderen Schädlingen: www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Schädlingsbekämpfung bei Blattlaus und anderen Schädlingen
- zur Desinfektion von Bienenstöcken, Honigwaben und anderem Inventar: www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Desinfektion von Bienenstöcken, Honigwaben und anderem Inventar
- zur Zudosierung in das Tränke- und Abwasser von Tierhaltungsbetrieben und Schlachthöfen.
Welche antibiotischen Substanzen wirken im sauren Anolytwasser? Ionisiertes saures Oxidwasser (Anolyt) bekommt durch den Elektrolysevorgang gleich vier äußerst potente, synergetisch gegen Viren, Bakterien und Pilze (antibiotisch und desinfizierend) zusammenwirkende Substanzen:
- Verschiedene Chlorbestandteile
- Sauerstoff
- Wasserstoffperoxid
- Ozon
Unterschied zu anderen Antibiotika Anolyt verhindert im Gegensatz zu chemischen Antibiotika aufgrund anderer Wirkweise (Oxidation durch Elektronenentzug) eine Resistenzbildung seitens der Mikroben. Es vernichtet hauptsächlich die anaeroben, meist schädlichen Erreger in saurem Zellmilieu. Bei zu starker Konzentration kann es allerdings auch nützliche Mikroben vernichten.
Nichtsdestoweniger kann es chemischen Antibiotika, die meist undifferenziert schädliche und nützliche Zellen bzw. Mikroben vernichten, und auch Impfungen überlegen sein.
Mehr zur Anolyt-Anwendung für Prophylaxe und gegen Erkrankungenwww.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/Anwendungen-bei-Krankheiten.htm#Krankheitsvorsorge/Behandlung.
Ungiftigkeit und Unschädlichkeit Wie bei vielen anderen Mitteln entscheidet die verwendete Menge und Konzentration darüber, ob etwas nützlich und heilsam oder schädlich und krankmachend sein kann. Das gilt auch für Anolyt.
Instinktiv haben die meisten Menschen zunächst große Vorbehalte oder gar Ängste, saures, nach Chlor und Schwimmbad-Ozon riechendes Wasser einzunehmen. Das hat durchaus seine Berechtigung, denn da im Anolyt verschiedene chlorige Bestandteile entstehen, und diese stark bis sehr stark relativ undifferenziert breitbandig (wie ein Breitbandantibiotikum) desinfizierend wirken, ist Vorsicht erforderlich.
Chlorlösungen sind prinzipiell sehr wirksame Desinfektionsmittel. Außer für äußerliche Anwendungen sollten sie nur bei richtiger Dosierung auch getrunken werden.
Vorwiegend für äußere Anwendungen ist Anolyt mit seinen chlorigen, stark desinfizierenden Bestandteilen sehr vielseitig nützlich und einsetzbar.
Messung der pH-Konzentration Die desinfizierenden Wirkungen hängen von mehreren Faktoren ab, z.B. den beigefügten chlorhaltigen Mineralien im Elektrolysewasser, der Voltspannung, der Elektrolysedauer, und der pH-Konzentration.
Je nachdem, welche und wieviele chlorhaltigen Mineralien man dem Elektrolysewasser beifügt, entstehen unterschiedliche Chlorbestandteile und Konzentrationen im Anolyt. Sie zu messen ist kompliziert und würde entsprechende Ausrüstung erfordern.
Da aber der pH-Wert wichtige und weitgehend ausreichende Hinweise über die Anolyt-Desinfektionskraft gibt, sind pH-Messungen für Laien ein ausreichend genaues Mittel, um einschätzen zu können, wofür und wie man Anolyt anwenden kann.
Dafür eignen sich pH-Messstreifen oder preiswerte pH-Messgeräte für den Anwendungsbereich von 1-14 pH. Sie sind in Apotheken oder im Internet erhältlich.
Tipp: die Streifen kann man längs mit einer Schere teilen. Damit verdoppelt man die Anzahl der mit einer Packung möglichen Messungen.
Test-Vorgehensweise: Den pH-Teststreifen für 2 Sekunden in die zu prüfende Lösung tauchen. Danach den Teststreifen nach oben zeigend aus der Flüssigkeit nehmen, dabei aber die überflüssige Flüssigkeit NICHT abstreifen. Sofort nach 2 Sekunden den Teststreifen mit der Farbskala vergleichen, um die Konzentration festzustellen. Nach 30 Sekunden bleicht der Streifen leicht aus und kann weggelegt werden.
Genauer lassen sich die pH-Werte mit elektronischen pH-Messgeräten erfassen. Sie sind preiswert zu beziehen.
Für die pH-Messung von Anolyt sind genaue Werte zwischen 1 und 7 erforderlich, für die pH-Messung des gleichzeitig gebildeten Katholyts die Werte von pH 7 bis 14. Anhand der pH-Werte zwischen 1 und 6 kann dann für Laien ausreichend abgeschätzt werden, welche Desinfektionswirkungen durch Anolyt zu erwarten sind.
Nimmt man die pH-Werte des Anolyt als Bezugsgröße, sind bei schon bei pH-Stärken von 5.0 bis 3.0 nahezu alle Viren, Bakterien, Sporen und Pilze im sauren Zellmilieu eliminierbar. Gegen sehr hartnäckige schädliche, im anaeroben Milieu existierende Mikroben oder für starke Desinfektions- oder Sterilisationszwecke erreichen pH-Werte zwischen 2.8 und 2.2 den raschen Tod aller anaeroben und potentiell anaeroben Mikroben. Bei oder unter pH 2.2 geschieht dies schon in Sekundenschnelle. Selbst antibiotikaresistente Mikroben werden hiermit sicher vernichtet.
Lokale äußere und innere Anwendungen Es ist immer zu beachten, dass Anolyt mit seinen Chlorbestandteilen stark bis sehr stark desinfizierend und entkeimend wirken kann. Daher ist es vorwiegend zum äußeren Gebrauch geeignet. Der innere Gebrauch ist eher solchen Fällen vorbehalten, wo es nötig ist, rasch und stark zu entkeimen oder Gifte zu neutralisieren, also z.B. bei starken Infektionen oder Vergiftungen.
Für innere Anwendungszwecke ist Chlordioxidlösung (CDL) - sofern vorhanden - die bessere Wahl.
Anolyt kann äußerlich überall dort verwendet werden, wo rasch und stark entkeimt und desinfiziert werden soll, also z.B.
Anolyt ist für jede Altersstufe anwendbar, wobei allerdings Dosis und Menge anzupassen sind.
- Gegenstände (Tücher, Schuhe, Stühle, Tische, Schränke, Küchengeräte, Besteck etc.)
- Luftentkeimung, Desinfektion (durch Vernebeln, Versprühen). Dabei sollten sich aber Menschen und Tiere in Innenräumen nicht aufhalten, sondern erst wieder nach gründlichem Lüften.
- für Hygiene und Gesundheitszwecke, z.B.
- zum Befeuchten, Besprühen, Einreiben der Haut, des Bauchnabels, für angefeuchtete Auflagen, Binden, Wickel, Tampons etc.. Damit kann man Haut, Unterhautgewebe, darunter liegende Knorpel, Knochen, Sehnen oder auch Organe, Drüsen etc. rasch und konzentriert erreichen und schädliche Keime eliminieren.
- zum Ohrbeträufeln oder durch einen getränkten Ohrenstöpsel. So lassen sich Ohren lokal-konzentriert behandeln.
- zum Gurgeln, Mundspülen, Zähneputzen, Nasenreinigen.
- durch rektale oder vaginale Anolyt-Einläufe sind innere Bereiche, Dickdarm und Enddarm rasch und konzentriert zu erreichen.
- durch Begasung einzelner Körperteile durch Plastik-Umhüllungen - z.B. von Arm oder Bein oder auch des ganzen Körpers (außer dem Kopf!) - mit Anolyt-Dämpfen können diese Teile von schädlichen Mikroben befreit werden. Dies kann erfolgen, wenn z.B. der Körper mit Ausnahme des Kopfes in einem luftdicht unterhalb des Halses angebrachten Plastiksack steckt und ein offenes Gefäß mit hochkonzentriertem, tiefsaurem Anolyt in die Umhüllung gestellt oder die Dämpfe mittels Luftpumpe dort einströmen.
Mehr äußere Verwendungen s. spätere Kapitel:
- Haltbarkeitsverlängerung von Lebensmitteln
- Viehbestand, Tiermedizin
- Landwirtschaft und Gartenbau
- Industrielle Zwecke
- Additiv für Farben, Treibstoff, Schmiermittel
In welcher Dosierung Anolyt oral anwenden? Generell ist Vorsicht und Vernunft bei oraler, also innerer Verwendung von Anolyt erforderlich, weil es je nach Konzentration und Menge stark desinfizierend und je nach Beschaffenheit auf viele innere Bereiche verändernd wirken kann.
Sofern Chlordioxidlösung (CDL) vorhanden ist, sollte ausschließlich sie für innere Anwendungszwecke verwendet werden.
Sehr differenzierte Angaben zur pH-Stärke und Dosis von Anolyt zu machen, ist wenig sinnvoll, weil sehr viele Faktoren zu berücksichtigen wären. Daher kann man lediglich empfehlen, vorsichtig zu beginnen und je nach Verträglichkeit und Reaktion die Dosis und Menge evtl. zu steigern. Schon bei pH-Werten von ca. 5.5 wirkt Anolyt entkeimend.
Grundsätzlich sollte man mit kleinen Dosen Anolyt beginnen und Konzentration und Menge je nach Verträglichkeit langsam steigern. Dann kann man sich auch besser an den Geschmack des Anolyt gewöhnen.
Das Ziel ist, dem Körper Gelegenheit zu geben, anaerob lebende, pathogene Erreger schichtweise zu eliminieren und die abgetöteten Erreger, deren Schadstoffe und neutralisierten Gifte auszuleiten. Ergeben Beobachtungen zur Reaktion keine negativen Hinweise, kann man die Stärke nach und nach erhöhen.
Das eigene Körperempfinden, die Verträglichkeit und vor allem die Reaktionen auf Anolyt sollten den Maßstab für die Dosierung und Anwendungsdauer bilden.
![]()
Grundsatz: Wenn Pathogene oder Gifte stärker und widerstandsfähiger sind, z.B. durch Mutationen oder bei Biowaffen aus Laboren, kann/soll die Dosis und Menge so weit gesteigert werden, bis sie wirkt.
Zur Vorbeugung gegen Infektionen kann schwach saures Anolyt (pH 5.5 - 4.0) in kleinen Mengen über den Tag verteilt verwendet werden.
Bei Infektionserkrankung (Covid-19 u.a. Infektionen) soll die Dosis und Konzentration (4.0 - 2.5) in kurzen Zeitzwischenräumen erhöht werden.
Für therapeutische Zwecke kann Anolyt sehr variabel hinsichtlich Stärke, Menge und Verträglichkeit oral eingesetzt werden.
Wegen der geringen Pufferung ist Anolyt selbst bei pH 2.2 weder für Haut noch Schleimhäute ätzend oder schädigend. Manche Ärzte setzen es bis pH 1,7 ein! Da Anolyt nur schwach gepuffert ist, verätzt selbst Anolyt um pH 2,0 das Gewebe oder die Schleimhäute nicht oder nur schwach. Der Autor hat es bei sich selbst ausgetestet und bekam dieselbe Nachricht von Anderen.
Nimmt man Anolyt durch Inhalation nasal auf, werden Nebenhöhlen und Gehirn schwerpunktmäßig damit behandelt. Da diese chlorhaltigen Gase die Atemwege stark reizen, ist eine schwache Konzentration und nur sekundenlange Einatmung anzuwenden. Dies kann z.B. besonders wichtig sein, wenn z.B. durch Coronatests bereits pathogene Wirkstoffe als verdeckte nasale Impfung durchgeführt werden!!
Aber auch hier gilt: Sofern Chlordioxidlösung (CDL) vorhanden ist, sollte ausschließlich sie für innere Anwendungszwecke verwendet werden.
Schichtweise Wirkung der Oxidation durch Anolyt Antibiotika, Spritzmittel etc. setzt man üblicherweise bei Mikrobenbefall bei Pflanzen, Tieren und Menschen anfangs hochkonzentriert an und senkt dann evtl. die Dosis. Beim Einsatz von ionisiertem Anolyt sollte man umgekehrt vorgehen - also zunächst mit schwacher Konzentration, die nach und nach gesteigert wird! Begründung hierfür:
"Das hohe Redoxpotential des Anolyt von bis zu + 1.200 mV reagiert mit anderen Stoffen sehr rasch. Die entstehenden Milliarden winziger Gasbläschen bei der Herstellung des Anolyts erzeugen innerhalb des Wassers einen hohen Gasdruck. Dieser Gasdruck ermöglicht es Anolyt, ähnlich dem eines osmotischen Vorganges, in die Körperzellen einzudringen, zu diffundieren und dort sehr rasch oxidierend zu wirken. (Redoxpotential)
Sobald Anolyt auf seinem Verbreitungsweg mit anaeroben oder potentiell anaeroben Mikroben (Viren, Bakterien, Sporen, Pilzen) in Kontakt gelangt, vernichtet es diese, indem es ihnen extrem schnell mehrere Elektronen entreißt. Darin besteht der Oxidationsvorgang, der bei den betroffenen Mikroben deren Hülle zerstört und sie so vernichtet. Der Oxidationsvorgang durch Elektronenverlust geschieht dabei so rasch, dass die betroffenen Mikroben keine Resistenz aufbauen und auch keine Sporen zum Überleben bilden können.
Jetzt kann es allerdings sein, dass sich bei der Anwendung nicht sofort der gewünschte Erfolg einstellt. Bevor Anolyt in die entsprechende Körperzelle diffundieren kann, reagiert sie auf dem Weg bis dorthin mit allem, was als körperfremd oder pathogen erkannt wird. Sind zu viele körperfremde, pathogene Zellen auf diesem Weg vorhanden, kann es sein, dass die oxidierende Wirkung der Anolyt für die eigentlich bestimmte Körperzelle schon vorher durch die Elektronenaufnahme verbraucht ist.
Mit jedem Oxidationsvorgang neutralisiert sich das Anolyt durch den Elektronenaustausch mehr und zerfällt letztlich in Wasser, Salz und Sauerstoff.
Anolyt kann sich daher in tieferen Schichten erst entfalten, wenn die oberen Schichten bzw. ersten Wegstrecken von Giften oder schädlichen Mikroben befreit sind. Nimmt man es über den Mund auf, so nimmt die Wirksamkeit vom Mund über die Speiseröhre, Magen etc. immer mehr ab, weil es seine Elektronenaufnahmekapazität auf seinem Weg zunehmend ausgleicht. Durch die Sättigung mit den geraubten Elektronen verliert Anolyt seinen Elektronenhunger und damit seine Oxidationsfähigkeit.
Um innere bzw. tiefere Schichten von Giften und schädlichen Mikroben zu befreien, sollte dies schichtweise bzw. streckenweise erfolgen. Wie man bei einer Zwiebel verschiedene Schichten ablösen kann, bis man zum Kern kommt, oder wie man einen Weg nur nach und nach von Müll befreien kann, so ist es auch bei der Anolyt-Anwendung besser, durch wiederholte, häufige, schwächere, flüssigkeitsreichere Dosen zu behandeln, als mit einer hochkonzentrierten, aber nur vereinzelten oder fallweisen Massivanwendung.
Anolyt sollte daher anfangs immer in schwacher Konzentration (pH 5.5-4.0), aber in größerer Flüssigkeitsmenge angewendet werden, damit eine grosse Oberfläche benetzt werden kann. Damit ist ein gleichmäßiger Abtrag der Schadstoffe besser zu erreichen. Erst nachdem eine Grundreinigung erfolgt ist, wenn der Körper gereinigt ist, erst dann kann Anolyt umfassend in die eigentlich vorgesehenen Zellen eindringen. Der positive Effekt der Anwendung wird sich somit erst nach einiger Zeit einstellen!
Erfolgt die Anolyt-Anwendung über die Haut, z.B. durch Besprühen, Einreiben oder Begasen, dann werden zunächst die äußeren, dann nach und nach die tiefer liegenden Hautschichten, Lymphe, Blut etc. von Giften und schädlichen Mikroben befreit. Für äußere Anwendungen kann die Konzentration höher sein, also z.B. pH 3.5-2.5
Einnahmehinweise für Schichtbehandlung Weil Anolyt auf dem Verbreitungsweg durch jeden Oxidationsvorgang zunehmend weniger Mikroben oxidieren kann, ist folgende Einnahmeprozedur sinnvoll:
- Zunächst einen Schluck (1 TL) Anolyt im Mund ca. 1 Minute umwälzen und dann aus dem Mund entfernen, um die vernichteten anaeroben Mikroben gleich zu entfernen.
- Weitere Schlucke nur noch kurz im Mund behalten und dann in kleinen Portionen in einigen Sekunden Abstand schlucken. So wird Mund, Rachen, Speiseröhre und Magen schichtweise immer tiefer durch die Oxidationsvorgänge gereinigt.
- Werden auf diese Weise z.B. 50-100 ml Anolyt schluckweise eingenommen, gelangt auch in den Magen eine Menge davon. Dort geht das Anolyt innerhalb von ca. 5 Minuten durch die Magenschleimhaut ins Blut und andere Körperflüssigkeiten, Zellen und Gewebe über.
- Will man auch den Zwölffingerdarm oder Dünndarm mit Anolyt erreichen, müssen größere Mengen auf einmal getrunken werden, damit sie überhaupt den Magen passieren und weitergelangen können.
Anolyt kann überall nur dort und so lange wirken, bis der Elektronenentreißungsvorgang und damit die Oxidation vollzogen ist. Die Oxidationsvorgänge verlaufen sehr rasch. Mit zunehmendem Weg verringert sich die Oxidationskraft des Anolyt durch Elektronenaufnahme. Hat es diesen Elektronenaustausch und seine Oxidationsfähigkeit verbraucht, benötigt es Nachschub an Anolyt, um weitere Mikroben oder Gifte oxidieren zu können. Daher sind Intervalleinnahmen besonders empfehlenswert.
Allgemeine Anwendungsegeln bei Viren, Bakterien, Pilzen, Metallen, Giften Jeder Krankheitserreger sollte seiner Natur entsprechende behandelt werden:
Dr. h.c. Kalcker empfiehlt für desinfizierende Chlordioxidlösung (CDL), was im Wesentlichen wohl auch für Anolyt gelten dürfte:
(Andreas Kalcker: ‚Gesundheit verboten', S.134 f. ) Grundregel: Je kränker die behandelte Person ist, umso langsamer sollte die Dosis und Einnahmemenge erhöht werden.
- Viren: Mehrere kleine Dosen wegen ihrer schnellen Fortpflanzungsfähigkeit.
- Bakterien: Höhere Dosen in größeren Abständen.
- Pilze: hartnäckiges Vorgehen; auf Parasiten testen.
- Metalle beseitigen: Hohe Dosen über eine längere Zeit.
- Vergiftung: Kleine Schlucke alle paar Minuten.
- Parasiten: Hohe Dosen und mindestens eine Woche beibehalten.
- Bei chronischem Mikrobenbefall / Erkrankungen bzw. Vergiftung (z.B. durch Schwermetalle, Pestizide etc). ist es besser, wiederholt in mehrstündigen Abständen und erforderlichenfalls über mehrere Wochen geringere und schwächere Anolyt-Mengen einzunehmen, als es in hoher Konzentration und größerer Menge stoßweise und selten anzuwenden.
- Je stärker ein Organismus von Viren, Bakterien, Pilzen (Mikroben) befallen ist, desto tiefer sollte der pH-Wert (3.5-2.2) und desto größer die Dosis sein.
- Bei einer akuten Vergiftung oder einer aktuellen, starken Infektion kann es (überlebens)wichtig sein, durch Anolyt mit pH 2.5 bis 2.2 oder tiefer (was in Sekunden Mikroben tötet) die Gifte sofort zu neutralisieren und eingedrungene, sich rasch vermehrende Viren, Einzeller, Bakterien etc. sofort abzutöten und deren Vermehrungsstadien abzublocken. Eine dann möglicherweise auftretende starke 'Herxheimersche Reaktion' ist dann das kleinere, leichter wieder reparierbare Übel.
In der Trinkwasserdesinfektion und Biofilmenzerstörung kommt mit Wasser verdünntes Anolyt (Ausgangswert ORP) >1100 mV, pH 1,0-2,0) zur Verwendung. Die Zudosierung von verdünnendem Wasser beträgt je nach Wasserdurchsatz max. 3% und kann auch in Intervallen erfolgen. Die metastabilen Substanzen, die wieder in Wasser und Salz zerfallen, sind gesundheitlich unbedenklich.
Wasserentkeimung Wasserentkeimung erfolgt im Bereich ab pH 5.5 bis unter 2.2 und wird z.B. für folgende Zwecke eingesetzt:
- sichere Entkeimung von pathogenen Keimen (Bakterien, Viren, Pilze) und (teilweiser) Abbau von Biofilmen in Wasserleitungen, Schwimmbädern, Viehtränken etc. Bei regelmäßigem Einsatz wird eine Biofilmneubildung sowie Wiederverkeimung verhindert. Aufgrund der Zersprengung der Bakterienhülle können Mikroorganismen dagegen keine Resistenzen ausbilden.
- für Entsalzungsanlagen, wie Meerwasserentsalzungsanlagen auf Schiffen oder auf dem Binnenland,
- zur Verhinderung der Verschleppung von Keimen im Wasser von Textilwaschmaschinen,
- für Klimaanlagen und Luftbefeuchtungssysteme,
- für Osmoseanlagen.
Untersuchungsergebnisse zur Entkeimungswirkung
Forschungsergebnisse und Anwendererfahrungen ergeben, dass z.B. 1 Ltr. Anolyt bei pH 2,0-2.5 und ORP +1150-1250 mV, verdünnt mit 50-100 Liter Wasser in Sekundenschnelle umweltfreundlich und sicher alle im Wasser und in Lebensmitteln krankheitserregenden Bakterien, Viren, Zysten, Keime und Pilze in Sekundenschnelle vernichtet - und das ohne giftige Chemiezusätze!
Einige wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse zur Keimfreiheit = Vernichtung von
- Salmonellen, Strept. zooepidemicus, E. coli, MRSA methicillin sensitiver Staphylococcus aureus, Staphylococcus epidermis, Pseudomonas aeruginosa, Serratia marcescens, Burkholderia cepacia, Viren und Pilzsporen innerhalb von 10 Sek., spätestens nach 60 Sek.! (bei ORP +1200mV; pH 2.0-3.5)
- E. coli, Salmonella spp., Pseudomonas aeruginosa und Legionella pneumophila nach 1 bis max. 5 Minuten (ORP 825 mV)
- Pseudomonas aeroginosa (bei Verdünnung 1:500 und 1:1000 innerhalb von 30 Sek., max. 5 Min.) (durch Igus Analytik, Dresden)
- E. Coli, Coliforme Keime und Fäkalstreptokokken in Lahnwasser (bei Verdünnung 1:500 und 1:800) in Universität Marburg, Fachbereich Humanmedizin, Bereich Umwelthygiene)
Optimale Kombination von saurem Anolytwasser und basischem Wasserstoffgaswasser Saures, oxidatives Anolyt und basisches, antioxidatives Katholyt werden bei der Zweikammer-Elektrolyse gleichzeitig in getrennten Kammern hergestellt. Jede dieser ionisierten Wasserarten hat ihre eigenen Anwendungsschwerpunkte. Aber in zeitlichem Abstand können sie im Wechsel eingesetzt werden.
Viele Heilungsberichte aus Russland, Japan und Korea zeigen, dass - bei richtiger, vorsichtiger Dosierung und meist in Kombination mit dem nachfolgend angewendeten basischen Katholyt-Wasser - die meisten, auffälligsten und raschesten Wirkeffekte durch Anolyt erzielt werden.
Langjährige Erfahrungen (vor allem in Russland und Japan) ergeben aber auch, dass es therapeutisch wichtig ist, schon kurz (1/2 Stunde bzw. einigen Stunden) nach einem antibiotischen Anolyteinsatz eine mehrfache Menge (bis zu 2 Ltr./Tag) von basischem (alkalischen) Katholyt-Wasser bzw. vermehrt basische Nahrung/Getränke (http://www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/basen.htm) zuzuführen.
In der richtigen, vorsichtigen Dosierung und Dauer kann saures Anolyt also durchaus positiv eingesetzt werden, wenn z.B. durch die richtige Säurestärke und Säureart ein momentanes Zuviel an (abbauend-zerstörenden = krankmachenden) Viren, Bakterien oder Pilzen gebremst bzw. vernichtet werden soll. Dann sollte jedoch nach einer kurzen Einwirkung eines evtl. sehr sauren Anolyts (< 2.5 pH) möglichst rasch mit einem basischen AktivWasser (8,0-10,5 pH) wieder ein aufbauendes, stärkendes, belebendes Milieu geschaffen werden!!
Die Schaukeltherapie gilt als besonders wirksam bei hartnäckig-chronischen Problemen.
Auch mit anderen oxidativen Mitteln (Anolyt-Chlordioxidlösung und Chlordioxidlösung) kann die Schaukeltherapie verwendet werden. Sofern Chlordioxidlösung (CDL) vorhanden ist, sollte besser sie für innere Anwendungszwecke bei der 'Schaukeltherapie' verwendet werden.
Für innere Anwendungen ist der Kombination aus Katholyt und CDL Vorzug zu geben.
Mehr über Kombinationsanwendungen von Anolyt und Katholyt für
Vorbeuge- und Gesundheitseffekte (www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/Anwendungen-bei-Krankheiten.htm
- Hygiene, Desinfektion, Gesundheitswesen, Haushalt, Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Kühlkreisläufe. (www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm
Einnahmezeiten bei Kombianwendungen Im Zweikammer-Elektrolysegerät werden gleichzeitig das oxidierende Anolyt und das antioxidative Katholyt gebildet. Es sind von den Wirkungen her wirksame Gegenspieler, die daher zeitlich getrennt vewendet werden können bzw. sollen.
Wechselt man aus Effektivitäts- und Ausleitungsgründen zwischen saurem, oxidativem Anolyt und wasserstoffgasreichem, basischem, antioxidativem Katholyt, sollte nach dem ja sehr rasch ablaufenden Oxidationsvorgang eine Zwischenpause von 10-15 Minuten bis zur Einnahme des antioxidativ wirkenden Wasserstoffgases (H2) im basischen Wassers eingehalten werden. Damit die energetisierenden Vorgänge des Wasserstoffgases sich länger entfalten können, sollte ihnen wenigstens 30-45 Minuten bis zur nächsten Einnahme von oxidativem Anolyt gelassen werden.
Man soll Anolyt möglichst auf nüchternen Magen (also am Besten gleich nach dem Aufstehen) bzw. erst nach 1-2 Stunden nach einer Mahlzeit einnehmen, damit es keine Speisen oxidiert. Daher sind die Stunden vor dem zu-Bett-gehen gut geeignet.
Entgiftungs-, Ausscheidungs- und Heilreaktionen Man sollte beachten, dass dieses hochwirksame Oxidationsmittel sehr rasch sehr viele schädliche - meist anaerob in saurem Zellmilieu lebende - Mikroben vernichtet und Gifte neutralisiert. Die toten, aber belastenden Mikroben oder die nach Giftneutralisierung anfallenden Zerfalls-Abfallstoffe müssen möglichst umfassend und rasch ausgeschieden werden! Das belastet die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane - vor allem Leber und Nieren oder auch Haut - je nach Abfallmenge naturgemäß stark. Wenn dann in einem mehr oder weniger geschwächten Körper die Entgiftungs- und Ausscheidungskapazitäten zu gering sind, kann dies zunächst zu vorläufigen Heilungs- und Ausscheidungsreaktionen mit verschiedenen unangenehmen, evtl. schmerzhaften Symptomen führen.
Diese Reaktion ist bekannt als sog. 'Herxheimersche Reaktion' (https://de.wikipedia.org/wiki/Jarisch-Herxheimer-Reaktion.
Im Prinzip können diese Symptome als ein Anzeichen der Wirksamkeit einer effektiven Therapie angesehen werden. Sonst wären ja nicht so viele Zerfallsprodukte zu entsorgen!
Evtl. sollte in einem solchen Fall die Behandlung mit Anolyt für 1-2 Tage ausgesetzt bzw. mit geringerer Dosierung und schwächerem (höherem) pH-Wert behutsam fortgesetzt werden.
Um die Entgiftungs- und Ausscheidungsleistungen und den Energiezustand zu verbessern, sollte dann möglichst viel basisches AktivWasser (Katholyt) und Zeolith in Wasser getrunken werden!
Da bei der Elektrolyse im Selbstbau-Elektrolysegerät zugleich 650 ml basisches Katholyt erzeugt werden, das antioxidative, ebenfalls entgiftende und ausscheidende Wirkungen hat, bietet sich an, dieses basische Wasser zur Entgiftung und Ausleitung zu verwenden.
Noch einmal der Hinweis: Da oxidative Mittel (Anolyt) und antioxidative Mittel (Katholyt) sich in der Wirkung gegenseitig aufheben, sollte ein zeitlicher Abstand von ca. 1/2 bis 1 Stunde zwischen der Anolyt-Einnahme und Katholyt-Einnahme gewahrt bleiben.
Welche Ergänzungsmaßnahmen sind empfehlenswert?
Da die therapeutische Hauptwirkung von Anolyt unverkennbar im raschen Stoppen der Mikrobenvermehrung bzw. im Vernichten von zu viel pathogenen Mikroben, die sich im sauren Mileu entwickelt haben, liegt, sind nach abbauenden bzw. zerstörenden Säureeffekten nach Möglichkeit ausleitende, aufbauende, stärkende, energetisierende, harmonisierende Maßnahmen angebracht.
Nach einer Anwendung von stark saurem Anolyt sollte man zur Erzielung nachhaltiger Wirkungen hinzunehmen:
- Zeolith zur Entgiftung des Darms und zum Abtransport von toten Mikroben und Schlacken. (www.vitaswing.de/gesund/ernaehrung/Mikrozeolith.htm
- Bio-Lichtkonzentrate (http://www.vitaswing.de/jl/hson/) zur Energetisierung, Informierung (Lichtquanten und Lichtfrequenzen) und Harmonisierung.
- genügend Bewegung www.vitaswing.de/gesund/bewegung/, Trampolin (www.vitaswing.de/gesund/bewegung/trampolin.htm), Nordic Walking (www.vitaswing.de/gesund/bewegung/walking.htm), Sport, Rüttelplatte.
- ausreichend Schlaf
- möglichst frische, schadstoffarme, basische Bio-Nahrung (www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/basen.htm)
Gefäße zur Aufbewahrung Die Aufbewahrung von chlorhaltigen Lösungen in einem Metallgefäß ist ungünstig, da sie Metall oxidieren. Halbliter-Milchflaschen aus Glas mit Metallschraubverschluss sind daher nur kurzzeitig gut geeignet, denn Metalldeckel rosten bald, weil das ausgasende Chlor unschwer zum Metall durchdringt.
PET-Sprudelflaschen verfärben sich nach einiger Zeit durch Anolyt. Vorteil der PET-Flasche ist die wesentlich größere Sicherheit, etwa wenn die Flasche hinfällt oder wenn sich - warum auch immer - ein zu hoher Druck in der Flasche aufbaut.
Optimal zur Aufbewahrung von Anolyt ist das dunkelbraune Glas, wie es z.B. bei (Bier)Bügelfaschen der Fall ist.
Chlorlösungen sind in kühler, dunkler Umgebung länger haltbar.
Haltbarkeit des fertigen Anolyt Anolyt ist im Wasser relativ beständig. Nach abgeschlossener Zehrung lässt sich ein Überschuss über längere Zeit aufrechterhalten.
In einem möglichst gasdicht verschlossenem, dunklen Glas (Braunglas), randvoll befüllt, behält es bei einer niedrigen Temperatur, z.B. bis zu etwa 8°C, großenteils seine oxidativen Eigenschaften einige Wochen, unter günstigen Umständen sogar monatelang.
Die leichten und nur gering wasserlöslichen Gase der verschiedenen Chlorentwicklungen, des Ozons, Wasserstoffperoxids und Sauerstoffs gasen aus dem Anolyt schon nach wenigen Minuten oder spätestens nach wenigen Stunden in die Restluft eines Behälters aus. Anolyt bleibt nach abgeschlossener Zehrung einige Wochen wirksam, auch wenn es sich durch Ausgasen langsam abbaut. Da Anolyt im Selbstbau-Elektrolysegerät jedoch in wenigen Minuten in der gewünschten pH-Stärke durch Salz- oder Magnesiumchloridzugabe ins Elektrolysewasser herstellbar ist, spielt die Haltbarkeit einer fertigen Anolytlösung eine untergeordnete Stelle. Man bereitet sie daher am besten bei Bedarf neu zu.
Neutrale, umweltfreundliche Zerfallsprodukte von Anolyt Das Anolyt zerfällt nach seiner Oxidationsreaktion mit schädlichen, anaeroben Mikroben oder Giften zu Wasser, Kochsalz (oder bei Anolyt aus Magnesiumchlorid zu Magnesium) und Sauerstoff. Der Sauerstoff (O1) wird ebenfalls neutralisiert. Da diese Zerfallsprodukte einfach ausgeschieden werden, entstehen durch die Einnahme weder Vergiftungen noch Nebenwirkungen oder Ablagerungen im Körper. So werden aus einem aggressiven Oxidationsmolekül in unserem Körper vollkommen harmlose Grundsubstanzen des Lebens gebildet, während schädliche Mikroben diese chemische Umwandlung nicht überleben.
Anolyt- und Katolytwasser können problemlos in der Kanalisation entsorgt werden.
Je nach pH-Stärke sind viele Anwendungsarten möglich. Je tiefer der pH-Wert des darin enthaltenen Chlors ist, desto intensiver und rascher treten die verschiedenen Wirkungen auf. Für die Anwendung spielt eine pH-Differenz von +- 0,5 keine Rolle.
Anolyt-Anwendungen je nach pH-Konzentration Da Messstreifen für pH-Stärke leicht und preiswert erhältlich sind und in der Literatur zum Anolyt immer nur die pH-Werte angegeben werden, erfolgen die Anwendungshinweise entsprechend den pH-Werten.
pH 6 bis 2.5
Anolyt im pH-Bereich 6 bis 2.5 entkeimt Wasser www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/Anolyt.htm#Wasserentkeimung
In diesem pH-Bereich sind innere und äußere Anolyt-Anwendungen zur Gesundheitsvorsorge (Prophylaxe) und Krankheitsbehandlung möglich. Am wirksamsten sind sie in 'Schaukel'-Kombination mit basischem Katholyt.
Anolyt dieses Konzentrationsbereiches
- verlangsamt die biolog. Prozesse im Organismus
- entlastet das Immunsystem durch Vernichtung schädlicher Protozoen, Pilze, Viren, Bakterien, die z.B. Entzündungen, Infektionen von Mundhöhle, Rachen etc., Erkältungen, Schnupfen. Heiserkeit, Bronchitis, Zahnfleischbluten, Durchfall, Schwellungen, Hauterkrankungen auslösen.
- hilft gegen zu hohen Blutdruck, Unruhe (sedierend), verbessert den Schlaf,
- baut Mineralablagerungen (bei längerem Gebrauch) im Körper ab. (z.B. Zahnstein, Gallen-, Nierensteine, in Gelenken = gegen Arthrose-Gelenkschmerzen).
pH 6.0 bis 4.0
Schwach saures Anolyt hat zusammenziehende und reinigende, desinfizierende Wirkungen. Es wird in diesem pH-Bereich z.B. eingesetzt für
- Hautreinigung, Schönheitsanwendung, z.B. Hauttönung, nach einem Bad oder Dusche, zum Verschließen der Hautporen nach Waschen der Haut.
- Strukturfestigung: Teigwaren werden glänzend und fester (al dente), frittierte Speisen werden besonders knusprig und nehmen weniger Fett auf
- zum einfacheren Reinigen von Flecken auf Tellern, Tassen, Gläsern, Kacheln
pH 4.0 bis unter 2.2
Anolyt dieser Konzentration dient vor allem für starke antibiotische Entkeimungs- und Desinfektionszwecke. Es kann als eines der stärksten derzeit bekannten Mikrobenkiller zusätzlich noch enthalten (Sauerstoff, Wasserstoffperoxid, Ozon und Chlor)
Mit tieferem pH-Wert steigt die entkeimende, desinfizierende Wirkung bei inneren und äußeren Anwendungen ständig an.
Mögliche Anolyt-Wirkungen:
In diesen sehr tiefen pH-Bereichen wird Anolyt sehr vielseitig verwendet, z.B.
- ab pH 4 kann man mit zunehmender Wirkung schädliche Mikroben (Protozoen, Pilze, Sporen, Viren, Bakterien) in wenigen Minuten abtöten und so z.B. Pflanzen gegen Pilze u.a. Schädlinge (z.B. im Gemüse-, Obst-, Weinbau) schützen bzw. davon befreien.
- Haltbarkeitsverbesserung von Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Wasser, Säfte, Brot etc. durch Abtöten zersetzender Keime und Pilze
- unter pH 2.7 (= superoxidiertes Anolyt) desinfiziert/sterilisiert es innerhalb weniger Minuten durch Besprühen/Abwaschen hervorragend z.B. Hände, Haut, Nahrungsmittel, Speisen und Gerichte, sodass Lebensmittelvergiftungen verhindert werden können. Es desinfiziert chirurgische Gefäße, Besteck, Behälter, Flaschen, Oberflächen, Haut, Finger, Zahnbürste etc.
- es reinigt/desinfiziert bei Zähneputzen, Hautreinigung, Entfernung von Teerückständen etc.
- bei pH 2.2 und tiefer kann es in Sekunden alle krankheitserregenden Keime (incl. antibiotikaresistenten (Krankenhaus)Keimen!!) sicher vernichten bzw. alles noch intensiver/sicherer sterilisieren / desinfizieren!!
- in großen Hotels zum Reinigen und Desinfizieren, weil damit viel Geld gespart werden kann.
- Haltbarkeitsverlängerung von Lebensmitteln
- für Vieh, in der Tiermedizin
- für Landwirtschaft und Gartenbau
- als Additiv für Farben, Treibstoff, Schmiermittel
Bereits ab pH 5.5 treten Desinfektionswirkungen auf. Je tiefer die pH-Werte sinken, desto rascher und intensiver erfolgen sie.
Desinfektions-Anwendungsbeispiele
Desinfektion von Gegenständen
Anolyt tiefer als pH 2.7 eignet sich hervorragend zur Desinfektion bzw. Sterilisation von
- Verbandsstoffen, OP-Besteck, Spritzen, Krankenpflegemittel,
- Gläsern zur Konservierung: www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Sterilisation von Gläsern zur Konservierung,
- Geschirr, Spielzeug,
- Wäsche, Lappen, Kleidern, Schuhen, Socken,
- Sanitäranlagen (Spülbecken, Toiletten, Bade/Duschwannen, Sauna): www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Desinfektion von Badewannen, Sauna, Reinigung von Schwimmbädern,
- Oberflächen, Wänden, Spiegeln, Fenstern, Möbeln, Teppichen und Fussböden: www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Desinfektion von Möbeln und Fussböden,
- Flaschen, Behältern, Tanks, Verpackungsmaterial, vor allem für hygienische Produkte, wie Lebensmittel, Pharmazeutika und dgl.; /www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Desinfektion von Verpackungsmaterial,
- Räumen: www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Desinfektion von Räumen
- Plastikabfällen, sonstigen Abfällen (besprühen, abwaschen).
Haltbarkeitsverlängerung von Lebensmitteln
Anolyt kann auch eingesetzt werden
- für Haltbarkeitsverlängerung von Obst und Gemüse um 4 bis 6 Wochen: www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Haltbarkeit von Obst und Gemüse verlängern
- zur Lagerung von Pfirsichen (und anderen Früchten) bei Raumtemperatur
- zur Lagerung von Gemüse, Grünfutter
- als Zugabe in das Wasser von Schnittblumen, um sie länger frisch zu halten
- zur Haltbarmachung / Desinfektion von Diäteiern: www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Behandlung / Desinfektion von Diäteiern
- zur Desinfektion von Lebensmitteln, wie Getreide oder Mehl, Gewürze, Obst, Gemüse, Speiseeis und Tierprodukten u. dgl.
- zur Entkeimung von Eis als Kühlmittel, z.B. bei der Lagerung von Fleisch, Fischen und Meeresfrüchten anlässlich Transport und Verkauf.
Anolytverwendung bei Vieh
Anolyteinsatz kann erfolgen
- zur Desinfektion von Ställen, Tieren, Euter etc.
- zur Sterilisation von Brutmaschinen, Melkmaschinen u.a. Milchequipment
- zum Entkrusten von Milchleitungen
- zur Reinigung von Milchständen und Gebäuden.
Anolyteinsatz in der Tiermedizin
Verwendung von Anolyt
- bei Durchfall von Haustieren und Hausvögeln: www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/anwendg-in-haushalt-wirtschaft.htm#Durchfall von Haustieren und Hausvögeln
- zur Behandlung von Verletzungen, offenen Wunden: https://www.freizahn.de/2020/02/mehrzweckwaffe-gegen-viren-und-bakterien/#wundheilung
- gegen Bakterienbefall in der Mast, gegen Huffäule, Ringwürmer, Hühnerpest und Atemwegsinfektionen, Salmonellen.
- zur Erhöhung der Widerstandskraft der Tiere gegen Infektionen und ihre Heilung.
- zur Reduzierung von Tierarztkosten um ca. 90 %.
Anolyt in Landwirtschaft und Gartenbau
Verwendungsmöglichkeit von Anolyt
- zum Schutz gegen Pflanzenschädlinge (z.B. im Gemüse-, Obst-, Weinbau)
- zur Entgiftung von Blumenerde, Beete, Erde, z.B. in Gewächshäusern
- zur Wachstumsförderung von Getreide
- zur Desinfektion von Korn
- zur Reinigung von Brauchwasser für die Getreidebesprühung
- zur Vorbehandlung von Silage: Durch gleichmäßiges Besprühen mit Anolyt-Lösung im Mischverhältnis von 15- 60 l auf 1 Tonne von Grünfutter, Gemüse und Früchten; die dadurch erreichte Qualität der Silage oder Heu hat Spitzenwerte, besonders auf die Inhaltsstoffe von Carotinum und Saccharums, auf Futtermaßeinheiten bezogen. Die Sicherheit des Futters wird um 40-100 % erhöht. Die Anwendung von Anolyt als Konservierungsmittel eröffnet die Möglichkeit, jedwede Grasmischung zum Heu oder zur Silage aufzubauen, inklusive Fabaceous-Kulturen.
- verhindert Abfluss von Giften in das Wassersystem.
- zur schnellen und wirksamen Desinfektion von Silos mit Anolyt-Kaltvernebelung.
Anolyt für Industrielle Zwecke
Anolyt eignet sich auch
- zur schnellen Entfärbung von Färbereiabwässern,
- für praktisch beliebige Industrie(ab)wässer,
- zur Beimischung in Kühlwasser (beispielsweise für Dreh-, Fräs-, Bohr-, Schneide- oder andere Werkzeugmaschinen),
- als Zusatz zum Wasser beim Anmachen von Beton und Zement,
- als Zusatz zum Wasser bei der Herstellung elektronischer Bauelemente und Schaltungen,
Anolyt als keimtötendes Additiv für Farben, Treibstoff, Schmiermittel
Anolyt eignet sich auch als desinfizierender Zusatz
- für wasserlösliche Farben, Lacke und Pigmente
- für Kühl- und Schmiermittel, z.B. für industrielle Kühlkreisläufe oder für technische Schmiermittel auf der Basis von Wasser, Öl oder Fett
- für Treib- und Kraftstoffe, wie Heizöl, Benzin, Kerosin und dgl.
Die Vorteile der Desinfektion und Reinigung durch Anolyt sind einmalig vielseitg und herkömmlichen Verfahren, wie beispielsweise durch UV, Ozonierung oder Chlorgas in mehrfacher Hinsicht - auch preislich - überlegen!
Anhang Wie leistungsfähig der einfache, robuste, zuverlässige Selbstbau-Wasserionisierer ist, und in welcher Zeit er 350 ml Anolyt und gleichzeitig 650 ml basisches Katholyt-Wasser herzustellen vermag, lässt sich sehr rasch und einfach testen.
Beispiele für rasche Anolytherstellung mit Mineralien
Anmerkungen:
Wie rasch selbst mit einem einfachen diy-Zweikammer-Elektrolysegerät starke Desinfektionslösungen aus gutem Leitungswasser herzustellen sind, zeige ich an einigen Beispielen auf.
Zumindest für Gesundheitsanwendungen sollte man für das Elektrolysewasser destilliertes Wasser oder Osmosewasser verwenden, wenn man es innerlich und äußerlich verwenden will. Dann sind die Produkte nicht nur reiner, sondern auch vergleichbar.
- Sofern derartiges Wasser nicht zur Verfügung steht, kann auch sonstiges reines, gut gefiltertes Wasser - zumindest für äußere Anwendungen - verwendet werden.
Die angegebenen Messwerte für Chlorbestandteile wurden mit Chlordioxid-Messstreifen vorgenommen. Wie sich durch den Vergleich mit einem Mara-ClO2-Messgerät herausstellte, differenzieren weder diese Messstreifen, noch das Mara-Gerät hinreichend zwischen Chlordioxid und sonstigen Chlorbestandteilen, die während der Elektrolyse entstehen können. Daher sind diese Werte bestenfalls Näherungswerte über Chlorbestandteile im Anolyt. Bei Anolyt ist es daher besser, nur pH-Messungen des Elektrolysewassers vorzunehmen und die desinfizierenden Wirkungen danach einzuschätzen.
Für alle Beispiele gelten folgende Herstellungsbedingungen: Mineralien werden in 1 Liter Wasser gelöst (Bodenseetrinkwasser aus der Wasserleitung, Härtegrad von 1,60 Millimol Calciumcarbonat je Liter, entspricht ehemals 9 Grad deutscher Härte). 24 Volt Gleichstrom. 350 ml dieses Elektrolysewassers kommen in die Anolytkammer und 650 ml in die Katholytkammer des Selbstbau-Elektrolysegerätes.
1 g unraffiniertes Meersalz in 1 Liter Elektrolysewasser Weil der Ionenaustausch bei 24 Volt Gleichstrom mit solchen Mineralien sehr rasch erfolgt, ergeben sich schon nach wenigen Minuten folgende pH-Veränderungen und Anstiege der ppm-Chlorwerte:
Elektrolyse Min. Chlorbestandteile (ppm) Anolyt pH Katholyt pH H2-Entwicklung Geschmack 30 Sek. 5-10 5.5 8,0 kräftig fein hochperlend leicht chlorig 60 Sek. 10-25 5.5 8,0 kräftig fein hochperlend leicht chlorig 90 Sek. 25 5.5 8,5 kräftig fein hochperlend leicht säuerlich 2 Min. 25 5,0 9,5 kräftig fein hochperlend leicht säuerlich 3 Min. 50 4,5 10,0 kräftig fein hochperlend säuerlich 5 Min. 50 3,5 10,0 kräftig fein hochperlend säuerlich 6 Min. 50 3,0 10,0 kräftig fein hochperlend säuerlich 8 Min. 75 2.5 11,0 kräftig fein hochperlend sauer, mild In 2 Minuten wird im sauren Anolyt schon jene Anolytkonzentration von 25-30 ppm erreicht, die zur Vorbeugung gegen pathogene Viren, Bakterien und Pilze ausreicht. In 3 Minuten wird im sauren Anolyt schon jene Konzentration von 50 ppm erreicht, die zur Behandlung von Erkrankungen durch pathogene Viren, Bakterien und Pilze ausreicht.
Im basischen Katholyt wird in dieser Zeit sehr viel Wasserstoffgas (H2 und eine beträchtliche Konzentration der basischen Ionen bei pH 9,5 erzeugt, die noch geschmacklich unverändert ist und lebensmittelrechtlich noch als Trinkwasser (bis pH 9,5) gilt.
Vom basischen Wasser können 1-2 L/Tag getrunken werden. Das saure Anolytwasser kann vor allem für äußere Zwecke verwendet werden. Da die im Anolyt enthaltenen chlorigen Bestandteile sehr stark und undifferenziert desinfizierend wirken, sollte es weder regelmäßig noch in größeren Mengen inerlich angewendet werden. Es ist innerlich eher als Notfallhilfe, z.B. bei Infektionen, hohem Fieber, Vergiftungen, Unfällen einzusetzen.
2 g Tafelsalz in 1 Liter Elektrolysewasser Dies entspricht einer 0,2prozentigen Salzlösung.
Elektrolyse Min. Chlorbestandteile (ppm) Anolyt pH Katholyt pH H2-Entwicklung Geschmack 1 5 6.0 9,0 kräftig hochperlend leicht sauer, chlorig 2 50 4.0 10,0 kräftig hochperlend leicht sauer, chlorig 3 100 3,0 11,0 kräftig hochperlend leicht sauer, chlorig 4 100 2.5 12,0 kräftig hochperlend sauer 5 150 2.5 13,0 kräftig hochperlend sauer 6 200 2.5 13,0 kräftig hochperlend sauer 8 250 2,0 13,5 kräftig hochperlend sauer 10 500 unter 2,0 kräftig hochperlend sauer, gut trinkbar In 90 Sekunden wird im sauren Anolyt schon jene Chlorkonzentration von 30 ppm erreicht, die zur (vorwiegend äußeren) Vorbeugung gegen pathogene Viren, Bakterien und Pilze ausreicht. In 2 Minuten wird im sauren Anolyt jene Konzentration von 50 ppm erreicht, die zur (vorwiegend äußeren) Behandlung von Erkrankungen durch pathogene Viren, Bakterien und Pilze ausreicht.
Nach 8 Minuten ist Anolyt mit 250 ppm und pH 2,0 so stark, dass damit sichere Desinfektion durch Versprühen, Verdampfen, Verdunsten oder Bestreichen möglich ist.
Im basischen Katholyt wird nach 4 Minuten pH 12,0 erreicht. Es ist zum Trinken keinesfalls mehr geeignet, es schmeckt über pH 12 seifig und kann wie Seife zum Reinigen und auch Desinfizieren verwendet werden. Mit Salz lässt sich enorm rasch Anolyt herstellen. Selbst extrem tiefe pH-Werte (bis ca. 1,5) mit entsprechend hohen ppm-Chlorwerten (mit gelbgrüner Farbe) lassen sich in 10-15 Min. mit dem Elektrolysegerät erzeugen. Vom Geschmack her und aus weiteren Gründen empfehle ich jedoch, statt Salz lieber Magnesiumchlorid zu verwenden. Das im Katholyt verstärkte Magnesium entfaltet überdies noch seine breitflächigen Gesundheitswirkungen.
5 ml Magnesiumöl (31%iges Magnesiumchlorid) in 1 Liter Elektrolysewasser 5 ml Magnesiumöl (31%iges Magnesiumchlorid) in einem Liter Wasser enthalten 185 mg pures Magnesium.
Wer Magnesiumchlorid-Kristalle direkt ins Wasser geben möchte, bräuchte dann 1,55 g davon. Es ist bequemer, die flüssige Form zu verwenden, da es sich im Wasser nicht erst auflösen muss. und einfacher zu handhaben ist, als wenn man die Kristallmenge abwiegen und die gebrauchten Geräte jedesmal reinigen muss, weil sie danach schmierig-klebrig sind.
Elektrolyse Min. Chlorbestandteile (ppm) Anolyt pH Katholyt pH H2-Entwicklung Geschmack 1 10 5.5 9,0 kräftig hochperlend leicht chlorig 2 25-50 5,0 9,0 kräftig hochperlend leicht chlorig 3 50 4,5 9,0 kräftig hochperlend leicht chlorig und säuerlich 4 50 4.0-3,5 10,0 kräftig hochperlend leicht chlorig und säuerlich 5 75 3,0 10,5 kräftig hochperlend leicht säuerlich, kaum chlorig 6 100 3,0 11,0 kräftig hochperlend leicht säuerlich, kaum chlorig 7 50-100 2.5 12,0 kräftig hochperlend leicht säuerlich, kaum chlorig 8 100-200 2.5 12-13 kräftig hochperlend leicht säuerlich, kaum chlorig 9 150 2.5 12-13 kräftig hochperlend leicht säuerlich 10 200 ca. 2,0 ca. 13 kräftig hochperlend leicht säuerlich Es genügen ca. 90-120 Sekunden Elektrolysedauer, um 350 ml Anolyt mit 30 ppm Chlorgehalt herzustellen.
NeueinsteigerInnen sollten zunächst mit dieser Wassermischung (5 ml = 1 TL 31%iges MgC in 1 L Wasser) die Elektrolyse so viele Minuten vornehmen, wie sie die ppm-Konzentration der Chlorlösung erhalten wollen.
10 ml Magnesiumöl (31%iges Magnesiumchlorid) in 1 Liter Elektrolysewasser
10 ml Magnesiumöl (31%iges Magnesiumchlorid) in einem Liter Wasser enthalten 371 mg Magnesium. Wer Magnesiumchlorid-Kristalle direkt ins Wasser geben möchte, bräuchte dann 3,1 g davon. Es ist bequemer, die flüssige Form zu verwenden, da es sich im Wasser nicht erst auflösen muss und einfacher zu handhaben ist, als wenn man die Kristallmenge abwiegen und die gebrauchten Geräte jedesmal reinigen muss, weil sie danach schmierig-klebrig sind.
Elektrolyse Min. Chlorbestandteile (ppm) Anolyt pH Katholyt pH H2-Entwicklung Geschmack 1 25 6.0 8,5 kräftig hochperlend leicht bitter und chlorig 2 50 5.5 9,5 kräftig hochperlend leicht säuerlich, kaum chlorig 3 50 4.0 10,0 kräftig hochperlend leicht säuerlich 4 75 3,0 10,5 kräftig hochperlend säuerlich 6 100 3,0 11,0 kräftig hochperlend säuerlich 10 200-250 2.5 oder tiefer 12.5 kräftig hochperlend säuerlich, gut trinkbar Diese Magnesiumchloridmenge ins Elektrolysewasser kann man benutzen, wenn man rascher höhere ppm-Chlorlösungen erzielen will und die 5 ml-Magnesiumöl-Dosierung zuvor gut vertragen hat. Wenn dann die gleichzeitig in der Kathodenkammer entstehenden 650 ml basisches Wasser über den Tag verteilt getrunken werden, ist damit zugleich ein großer Teil des täglichen Magnesiumbedarfs gedeckt. Es ist besser, kleine Portionen des magnesiumreichen basischen Wassers verteilt über den Tag zu trinken, weil dann vom Körper mehr Magnesium aufgenommen wird, als wenn man es auf einmal trinken würde. Dann wäre mit weichem Stuhl zu rechnen und ca. 60% des Magnesiums würde ungenutzt wieder ausgeschieden werden.
Ca. 1 Minute Elektrolyse genügen, um 350 ml Anolyt mit 30 ppm Chlorgehalt herzustellen.
Von diesen pH- bzw. ppm-Chlor-Stärken stehen bei jedem Elektrolysevorgang jeweils 350 ml zur sofortigen Verwendung zur Verfügung.
Wenn man mittels eines pH-Messstreifens oder elektronischem pH-Messgerät nach 1, 2, 3, 4 oder mehr Minuten den pH-Wert misst und sich in einer Tabelle notiert, braucht man bei späteren Elektrolysedurchgängen aus der Tabelle nur abzulesen, wieviele Minuten man das Gerät laufen lässt, um den gewünschten pH-Wert zu erhalten.
Disclaimer: Die Beschreibung der Funktion von Selbstbau-Elektrolysegeräten und der durch sie herstellbaren ionisierten Wasserarten werden nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken als unverbindliche Anregungen und Information veröffentlicht. Es werden keine Geräte oder Teile davon kommerziell vertrieben!
Für die Richtigkeit oder eine ausreichende Information zur Anwendung für Desinfektion, Haushalt, Landwirtschaft, Industrie oder für Hygiene, Wellness, Prophylaxe oder Krankheiten bei Pflanzen, Tieren oder Menschen kann keine Verantwortung übernommen werden.
In Deutschland gilt ionisiertes, basisches Wasser im Bereich zwischen pH 6,5 und 9.5 als 'Trinkwasser'. Darunter oder darüber liegende pH-Wasserprodukte sind keine zugelassenen Medikamente bzw. Arzneimittel im Sinne des AMG. Sie können daher aus rechtlichen Gründen lediglich für eigenverantwortete Selbstexperimente verwendet werden. Im Falle der Selbstherstellung ist ausschließlich der Benutzer verantwortlich. Ebenso bleibt der Anwendungsbereich jedem selbst überlassen. Heilungsversprechen werden ausdrücklich nicht gegeben.
Diese Hinweise können und sollen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung ersetzen, die bei entsprechenden Krankheiten in Anspruch genommen werden sollen. Verantwortung für die Anwendung oder Nichtanwendung des Inhaltes trägt jeder Nutzer selbst.
Da zumindest in Europa Ärzte oder Apotheker noch sehr wenig Kenntnisse bzw. Erfahrungen mit den Wasserionisierungsprodukten Katholyt, Wasserstoffgas, CDL oder Anolyt, besitzen, ist die produktübliche Empfehlung "Wegen Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!" kaum realisierbar. Eigeninitiative, Eigenverantwortung für die Gesundheit, die Bereitschaft für Neues und gesundes Selbstvertrauen sind stattdessen gefragt.
Meine Telegramkanäle: Wasserstoffgas (H2: https://t.me/Wasserstoffgas_h3 | Anolytlösung: https://t.me/A_CDL | Impfalternativen: https://t.me/impfalternativen | Prophezeiungen & Endzeitentwicklungen: https://t.me/Prophezeiungen
Das Kopieren und Weitergeben dieser Informationen ist für private, nicht-kommerzielle und nicht-gewerbliche Zwecke unter Quellenangabe (www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/Anolyt.htm) erlaubt
Home | pH-Milieu | Selbstbau-Elektrolysegerät
Bearbeitungsstand: 07.01.2026